Der Sturm ist längst da

by ROTTkehlchen

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alboh
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alboh Die Texte sind bezaubernd.
Zeugen von einer Verletzbarkeit, die sonst begraben bleibt. Favorite track: In den Lichtern davorn (mit Ein Astronaut).
Elu
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Elu "Erzähle dem Künstler und der Welt, warum du diese Platte liebst!"

Vermutlich wohl weil...ja...dort echt wahrhaftig Musik drin steckt...keine Retorte, kein Mainstream...ein Original! Favorite track: Der Sturm ist längst da (mit Ein Astronaut).
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1.
Um die Wette 02:52
Irgendwas Großes im Sinn und gehofft Es versteckt sich zwischen uns Getreten vielleicht, getrieben bestimmt Fühlen uns darin vereint Haben die Stunden zelebriert auf der Flucht Nach einem großen Geheimnis Wir laufen Nacht für Nacht Um die Wette mit dem Glück Bis wir fallen und der Morgen uns fängt Wir laufen Nacht für Nacht Um die Wette mit dem Licht Das dem Rausch die Schönheit nimmt Irgendwie weiter, wahrhaftig bewegt Drehen uns ewig nicht um Aus Angst vor der Leere die erst gähnt und dann schreit Wenn die Liebe keine ist  Treiben wir weiter und halt mich gut fest Oh du schöne illusion Wir laufen Nacht für Nacht Um die Wette mit dem Glück Bis wir fallen und der Morgen uns fängt Wir laufen Nacht für Nacht Um die Wette mit dem Licht Das dem Rausch die Schönheit nimmt
2.
mit irgendwas großem im bauch bin ich völlig da und weg und hin ist mit schlafen der sturm ist längst da,ich bin mittendrin warum nicht? wenn schaukeln so schön unberuhigend sein kann   mit besoffenem herzen lauf ich auf dich zu nur halten musst du mich selbst wenn du kannst   ich habe verstanden, alles geht vorbei aber mindestens irgendwas bleibt doch trotzdem ich vergess keine teile von mir mehr irgendwo gewinn leise riesige schätze immer nur dazu   ich verlier mich hier gern und weißt du du brauchst mir beim suchen nicht helfen tanzen oder weinen kann es nur werden gewinnt meistens beides   ich habe verstanden, alles geht vorbei aber mindestens irgendwas bleibt doch trotzdem ich vergess keine teile von mir mehr irgendwo gewinn leise riesige schätze immer nur dazu
3.
König 01:46
Im Loch in meinem Bauch wohnt ein launischer Zauberer Von Zeit zu Zeit quält er mich mit einem Fluch Es gibt Tage an denen ihm sein Loch nicht mehr reicht Und er mich überall besucht Er mag es zu schreien, er schreit, du bist ein Nichts! was  kannst du, was bist du, was hältst du aus?  Mit dieser seltsamen Stimme, der ich nichts entgegnen darf und ich bin raus, ich bin raus Er hat mir einen Stock in den Arsch gesteckt und lief dann weg, lief dann einfach weg Es ist völlig unmöglich ihn zu ignorieren Er ist heimlich König, er darf mich regieren Er ruft, erfinde dich neu wenn alles Alte nichts taugt  hast du versagt Mädchen, kläglich versagt  Hör auf mit den Armen in der Luft herumzurudern Als wäre das gefragt Stehst dir ständig im Weg, drehst dich so lange im Kreis Bist du nichts mehr weißt, bis du gar nichts mehr weißt Mit dieser seltsamen Stimme der ich nichts entgegnen mag Ich bin raus, ich bin raus, ich bin raus, ich bin raus             Er hat mir einen Stock in den Arsch gesteckt und lief dann weg, lief dann einfach weg Es ist völlig unmöglich ihn zu ignorieren Er ist heimlich König, er darf mich regieren
4.
Schütteln und schütteln und nichts passiert Steckt in Knochen und Herz Steckt in Knochen und Herz, Knochen und Herz Diese Schwere unterwandert mich Verhindert jeden Aufbruch Schütteln und schütteln und nichts passiert Steckt in Knochen und Herz, Knochen und Herz
5.
Du kannst mir höchstens mit Worten umreißen Was Dich wirklich bewegt Werd ich nie zu Ende begreifen Das sollten wir wissen dann kann nichts passieren Dann hör ich dich stundenlang gerne Geschichten erzählen   Wir werden niemals dasselbe sehn In den Lichtern davorn Gehn wir jeder anders verlorn Wir werden niemals dasselbe fühln Mit dem Geheimnis in uns Gehn wir jeder anders verlorn   Ich kann Dir höchstens mit Blicken erzähln Was dahinter so wohnt Wirst Du nie zu Ende verstehn Wir tragen da Welten spazieren Du und ich Und können uns stundenlang gerne Geschichten erzählen   Wir werden niemals dasselbe sehn In den Lichtern davorn Gehn wir jeder anders verlorn Wir werden niemals dasselbe fühln Mit dem Geheimnis in uns Gehn wir jeder anders verlorn
6.
Da ist ein Loch unter der Stadt
 Groß genug für eine eigene Welt
 Da muss man keine Träume verschlucken
 Ohne Kauen, vor Schreck, um dann 
Fast daran zu ersticken

 Eine Art Versteck, denn wir brauchen Minuten  
Außerhalb der Kälte 
Eine Art Versteck, denn wir brauchen Minuten
 Außerhalb der Kälte, die uns ständig umgibt

 Da ist ein Loch unter der Stadt
 Groß genug für uns 
Da ist es gut wie ein Kind zu sein 
Und alles loszulassen was Dich die Jahre 
So schwer gemacht hat 

Eine Art Versteck, denn wir brauchen Minuten  
Außerhalb der Kälte
 Eine Art Versteck, denn wir brauchen Minuten
 Außerhalb der Kälte, die uns ständig umgibt
7.
Ich bin es müde den Abschied zu scheuen Weils so weh tut, es ist nicht gefährlich zu gehen Das ist bloß die Gewohnheit die uns fängt uns die Arme verrenkt um uns in Ketten zu legen Bis wir uns nicht mehr bewegen Lieber rechtzeitig in Sicherheit bringen Nur, was hält mich so fest hier? Ich habe längst erkannt Hier sind keine Wunder zu erwarten Was hält mich so fest hier, ich Gewohnheitstier, ich feiges Gewohnheitstier Ich will nicht in den Trümmern hier spielen Als wäre nichts passiert Und unsre Köpfe die sind längst verraucht, Jedes Geheimnis verbraucht, Viel zu laut geflüstert, gelogen Viel zu heftig verbogen bis wenigstens irgendwas Gepasst hat Nur, was hält mich so fest hier? Ich habe längst erkannt Hier sind keine Wunder zu erwarten Was hält mich so fest hier, ich Gewohnheitstier, ich feiges Gewohnheitstier Gewohnheitstier. Gewohnheitstier. Was hält mich so fest hier?
8.
Ich hab das Lauteste überhört Mein Bauch hat mich angeschrien Hannah, wo bist Du wenn du weg bist? Ich war woanders im Kopf Zerfragte kaputt als gäbe es wirklich Was zu verstehen kam nie näher ran nur immer mehr weg Ich find mich nicht mehr zurecht Ich find mich nicht mehr zurecht Ich find mich nicht mehr zurecht Ich find mich nicht mehr zurecht

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released August 4, 2015

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ROTTkehlchen Hamburg, Germany

Ton an Ton,Wort an Wort.Die einzelnen Teile wachsen,wachsen irgendwann zusammen.Sind wir allein oder sind wir viele?Stimmen kommen zusammen.Überlagern sich, wiederholen sich,verbinden sich.Bauen sich auf werden zu einem großen anderen Ganzen.Rottkehlchen nimmt uns mit auf eine Reise in unsere Seele.Zeigt uns was da ganz unten liegt, lässt uns hören und fühlen was lange verborgen in den Tiefen lag. ... more

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